Das Holzbauwesen hat in Polen eine jahrhundertealte Tradition.
In vielen Ortschaften sind mittelalterliche Holzkirchen, sowie mit Stroh gedeckte Gebäude vom Ende des 18. Jahrhunderts gut erhalten geblieben; so zum Beispiel eine der ältesten Holzkirchen Polens in Haczów, die bereits über 600 Jahre alt ist und ein Holzhaus in Chrystowo (bei Bydgoszcz) aus dem Jahr 1770.
1. GERINGE BAUKOSTEN
- erforderliche Holzmenge für ein Haus mit Skelettbauweise ist geringfügig größer, als die zur Fertigung eines Dachverbands benötigte Menge Holz für ein gemauertes Haus
- Gewicht des Hauses ist geringer, wodurch das Fundament und die Transportkosten billiger sind
- Außenwände sind dünner, wodurch die Nutzfläche eines Holzhauses im Vergleich zu einem gemauerten Haus mit den gleichen Außenabmessungen größer ausfällt.
(Zum Beispiel: Ein Erdgeschoßhaus aus Holz mit der Gesamtfläche von 100 m² ist um 10 bis 12 m² größer als ein gleiches gemauertes Haus)
2. GERINGE UND ENERGIESPARENDE BETRIEBSKOSTEN
- sehr gute Wärmeisolierung, die man bei der Anwendung anderer Technologien zu vergleichbarem Preis schwer erreichen kann; dank der Verbindung von natürlichen Holzeigenschaften mit modernen Isolierungsstoffen zeichnen sich unsere Häuser durch einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten aus, der unter u=0,22 liegt
3. DAUERHAFTIGKEIT (200 Jahre und mehr)
– fortgeschrittene Techniken der Holzgewinnung und –verarbeitung, sowie des Schutzes gegen natürliche Holzkrankheiten und -schädlinge
– modernes Bausystem
– stabile und haltbare Konstruktion
– Verwendung von hochqualitativen Baustoffen; technologische Ausführung durch renommierte Firmen
4. KURZE BAUZEIT
–von sechs Tagen bis zu einem Monat bei weniger aufwändigen Projekten; bis zu vier Monaten bei komplexeren Projekten
– Einsatz der sog. „trockenen” Bauweise, in der die Hauskonstruktion darauf beruht, dass die jeweiligen Elemente mit Nägeln und Metallverbindern montiert werden
– Baumöglichkeit sogar im Winter; außer der Legung des Fundaments bedarf ein Holzhaus keiner "Nassarbeiten“ (d. h. Betonnieren und Mauern, das nur bei Plus-Temperaturen durchgeführt werden kann)
5. EINFACHE UMBAUTEN UND MODERNISIERUNGEN
– vielfältige Ausbaumöglichkeiten eines Hauses mit ursprünglich kleiner Fläche
– problemloser Austausch jeglicher Installationen (gegen moderne)
– uneingeschränkte Möglichkeiten, ein Haus beliebig zu verändern, es je nach Zweck zu adaptieren oder wunschgemäß architektonisch zu gestalten
6. GESUNDES LEBEN UND KOMFORT
- Holz ist der menschenfreundlichste Baustoff:
– Bildung eines günstiges Mikroklimas
– vorteilhafte akustische Eigenschaften, die vor Lärm schützen
– sehr gute Isolierungseigenschaften
7. UMWELTSCHUTZ
-Verwendung natürlicher, gesundheitsfreundlicher Baustoffe wie Holz, Gips oder Steinwolle
- zum Bau werden ausschließlich Materialien verwendet, die die EU-Umweltschutznormen erfüllen


